Was bringt aerobes Training?

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Wer sich dem Fitnesssport widmet, tut das meistens mit zwei Zielen. Der Sportler möchte Muskeln aufbauen bzw. straffen aber auch abnehmen. Ein wichtiger Bestandteil des Trainingsplans sollte deshalb aerobes Training darstellen.

Mit Joggen, Schwimmen oder Fahrradfahren verbrennt man nicht nur böse Fette, sondern kann auch die eigene Kondition trainieren, die Gesundheit fördern und damit die eigene Körperkonstitution bzw. Leistungsfähigkeit beim Fitnesstraining positiv beeinflussen.

Vorteile von aerobem Ausdauertraining

Aerobes Training beeinflusst stark Körper und Geist. Wer sich bspw. dem Joggen, Wandern oder Radfahren widmet, fördert damit das Herzkreislaufsystem und die eigenen Körperfunktionen. Aerobes Training führt dazu, dass der Körper mehr Energie verbraucht. Die Muskelpartien werden dabei einer dauerhaften Belastung ausgesetzt, anders als dies beim Muskelaufbautraining der Fall ist. Während beim Fitnesstraining kurze aber intensive Belastungen auf den Körper einwirken, besteht die Belastung beim aeroben Training in der Dauer. Joggen oder Schwimmen belastet den Körper weniger intensiv aber dafür länger. Der Körper benötigt dafür ebenfalls Energie, die er sich aus den eigenen Fettpolstern holt. Ferner benötigt der Körper erheblich mehr Sauerstoff als beim Fitnesstraining. die zugeführte Energie wird so schneller umgesetzt. Besonders das gefährliche Bauchfett kann durch Joggen, Schwimmen oder Radfahren gut, ja sogar besser, abgebaut werden als beim Muskelaufbau-Training.

Durch regelmäßiges Ausdauertraining wird der Körper in die Lage versetzt, mehr Sauerstoff aufzunehmen. Auch in den Ruhephasen (Schlafen) steigt damit der Bedarf sowie Verbrauch an Energie. Der Körper verbraucht mehr Kalorien. Ferner kann es dadurch gelingen, dass Körperfunktionen wieder besser funktionieren. So hilft Joggen Diabetikern dabei, die Verarbeitung von Zucker zu verbessern, indem bspw. mehr Insulin produziert wird bzw. die Körperzellen aktiver werden und Zucker abbauen. Der Effekt: Bei richtiger Ernährung nimmt man ab oder wird aktiver. Ferner besagt jede Studie die positive Auswirkung von Ausdauersport auf die geistigen Fähigkeiten.

Gerade Fitnesssportler neigen dazu, sich sehr fit zu fühlen und sich zu überschätzen. Die Folge ist Überbelastung. Bei aerobem Training merkt man dann aber schnell, dass Fitnesssportler eine andere Art von Sportler sind. An Kondition und Ausdauer kann es auch bei Ihnen mangeln. Eine mögliche daraus resultierende sportliche Überbelastung kann zu Kreislaufproblemen führen oder andere Einschränkungen initiieren. Deswegen ist es beim aeroben Training durchaus sinnvoll eine Pulsuhr ohne Brustgurt zu tragen und seine Herzfrequenz zu überwachen.

Aerobes Training im Winter

Im Winter ist es problematisch draußen aktiv zu werden und der Gang ins Fitnessstudio kann auch beschwerlich werden. Wer trotzdem zu Hause aktiv werden möchte, kann sich bspw. mit einem Stepper behelfen. Die Vorteile: Es werden nicht nur Muskeln trainiert, sondern es wird auch die Fettverbrennung angekurbelt. Ferner ist ein Stepper platzsparend im Gegensatz zu Ergometern oder Laufbändern. Vor der Anschaffung kann man sich mit Empfehlungen oder Testberichten zu Steppern informieren.

Integration in den Trainingsplan

Aerobes Training ist eine effektive Ergänzung zum Muskelaufbau-Training und fördert die Gesundheit. In einer aeroben Trainingseinheit werden die Muskeln anders belastet als bei einer Fitnesseinheit. Die Muskeln können sich regenerieren, um in der nächsten Einheit die neuen und herausfordernden Belastungen zu bestehen. Optimal ist deswegen eine Einbindung der Einheiten zwischen den Fitnesstagen. Klassisch wird ein abwechselndes Intervall vorgeschlagen – ein Tag Fitnesstraining und anschließend ein Tag aerobes Training. Je nach Körperkonstitution kann man die Häufigkeit variieren, denn nicht jeder benötigt gleichviel Training. Dies ist auch abhängig vom eigenen Ziel. Möchte man mehr Muskelmasse aufbauen, dann wird der Anteil des aeroben Trainings gesenkt. Möchte man eher abnehmen, dann gewichtet man den Trainingsanteil entsprechend höher.

Um fit zu bleiben und dauerhaft den Körper zu fordern ist es wichtig, die Pläne und Einheiten zu variieren – auch beim Ausdauertraining. Der Körper sollte sich nicht an die Bewegungsabläufe gewöhnen, da so der Trainingseffekt vernichtet wird. So kann man andere Strecken laufen oder die Sportart abwechseln.