Was tun gegen eine Muskelzerrung?

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Bei einer abrupten Bewegung kann der Muskel über seine Kapazität hinaus gedehnt werden. Meist geschieht dies im Sport: stechende, krampfartige Schmerzen – Muskelzerrung. Eine schmerzhafte Angelegenheit, der jedoch durch geeignete Maßnahmen Linderung verschafft werden kann.

Zunächst gilt es, die Blutung in der Muskulatur zu stoppen sowie die Schmerzen und die Schwellung zu lindern. Je eher die Muskelzerrung behandelt wird, umso besser ist die Chance auf schnelle Heilung. Eine Muskelzerrung entsteht aufgrund einer Überdehnung des Muskels. Mit der Überdehnung geht eine Blutung einher, die Druck auf den Muskel ausübt, was wiederum eine Schwellung und Schmerzen auslöst. Als Erste-Hilfe-Maßnahme hilft die Kühlung und Ruhigstellung der betroffenen Körperpartie. Beides wirkt sich mindernd auf die Blutung und somit auf die Schwellung und die Schmerzen aus. Zur Kühlung eignen sich Eispackungen oder kalte Umschläge, die jedoch nicht direkt auf die Haut gelegt werden sollten, oder kaltes Wasser. Zudem sollten die betroffenen Gliedmaßen hochgelagert werden, um zu vermeiden, dass sich das innerlich ausgetretene Blut am Muskel staut.

Anschließend sollte ein elastischer Stützverband angelegt werden, der Belastungen vermeidet. So erhält der Muskel Gelegenheit zur Regeneration. Bei starken Schmerzen ist ein Arzt aufzusuchen, um auszuschließen, dass größere Muskelfasern gerissen sind oder sich ein Bluterguss gebildet hat, der auf den verletzten Muskel drückt.

Bei einer reinen Muskelzerrung ohne weitere Komplikationen werden in den Folgetagen kühlende Salbenverbände angelegt, gegebenenfalls nehmen Sie Schmerzmittel und Entzündungshemmer gegen unangenehme Begleiterscheinungen und helfen dem Muskel damit, zu entspannen. Je nach Grad der Verletzung wird nach etwa einer Woche mit langsamen Bewegungsübungen begonnen, die zur Durchblutung des Muskels beitragen, diesen aber keinesfalls dehnen oder überanstrengen. Die Belastung kann schrittweise gesteigert werden, sollte jedoch stets unterhalb der Schmerzgrenze bleiben. Nach etwa zwei bis drei Wochen ist in der Regel wieder der gewohnte Bewegungsablauf möglich.

Achten Sie vor einer körperlichen Betätigung immer darauf, sich aufzuwärmen, um das Risiko einer Zerrung zu minimieren. Wie man effektiv und ohne Gefahr von Zerrungen Muskeln aufbaut, können Sie auch anhand dieses amüsanten FAQs auf www.effektiv-muskeln-aufbauen.de entnehmen. Das Wichtigste ist, dass sie regelmäßig trainieren; die Übungen machen, die gezielt ihre Körperregion beansprucht; eine gesunde Ernährung betreiben und sich, besonders im Bezug auf Zerrungen, in Geduld üben. Viel Erfolg!