Essen vor dem Sport?

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Wer sportlich aktiv ist, benötigt entsprechend hohe Mengen an Energie, die dem Körper meist in Form von Fetten und Kohlenhydraten zugeführt werden. Nicht wenige Sportler plagen sich jedoch immer wieder mit der Frage, wie Essen und Sport am besten miteinander harmonieren.

Einerseits möchte man seine Kohlenhydratspeicher auf einem Niveau halten, dass einer längeren intensiven Belastung standhält, andererseits meiden viele die zusätzliche Belastung, die nach einer Nahrungsaufnahme entsteht, um bessere Leistungen erzielen zu können. Es gilt also, für das Essen und Sport den jeweils besten Zeitpunkt abzupassen. Daneben spielt es natürlich auch eine wichtige Rolle, was gegessen wird.

Ganz gleich, ob das Ziel der sportlichen Betätigung im Muskelaufbau oder in der Ausdauer liegt, ohne die richtige Ernährung wird es schwer, das gesetzte Ziel zu erreichen. Oftmals begehen Sportler jedoch den Fehler, zu kurz vor Beginn der Trainingseinheit die nötigen Nährstoffe zu sich zu nehmen. Hier stehen sich Essen und Sport gegenseitig im Wege. Seit der letzten kompletten Mahlzeit sollten mindestens drei Stunden vergangen sein, denn nur so wird gewährleistet, dass sich weniger Blut im Verdauungstrakt befindet, welches beim Sport für die Muskeln benötigt wird. Wer unmittelbar vor dem Sport noch Nahrung zu sich nimmt, läuft zudem Gefahr, während des Trainings an Sodbrennen oder zumindest unangenehmen Völlegefühlen zu leiden. Beides beeinträchtigt die Leistung enorm und schränkt die Effektivität des Trainings in starkem Maße ein.

Wer kurze Zeit vor dem Sport noch einen Bedarf an Energie verspürt, sollte sich beim Essen zumindest einschränken. So kann eine Stunde vor Beginn der Trainingseinheit eine Banane gegessen werden, denn diese enthält komplexe Kohlenhydrate, mit denen sich der Blutzuckerspiegel auf Dauer konstant halten lässt. Auch der Müsliriegel kann hier zum Einsatz kommen, um Essen und Sport in Einklang zu bringen. Zu achten ist dabei jedoch auf einen geringen Fettgehalt: Mehr als 90 % der Kalorien sollten über Kohlenhydrate geliefert werden. Günstig ist auch ein hoher Anteil an Trockenfrüchten, worauf bereits beim Kauf geachtet werden sollte. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte bei alldem selbstverständlich sein, möchte man nicht einen steilen Abfall der Leistungskurve in Kauf nehmen. Getrunken werden darf vor, während und nach dem Sport gleichermaßen. Mineralwasser und Schorlen leisten hier unabhängig vom Zeitpunkt stets gute Dienste.

Leistungssportler müssen noch mehr als Hobbysportler auf ihre Ernährung achten. Hier kommen auch häufig Nahrungsergänzungmittel für Muskelaufbau und Fitness hinzu. Solche Produkte erhält man auch online, zum Beispiel unter www.athleticsfood.de.