Judo hilft Kindern in der Entwicklung

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Mangelndes Selbstwertgefühl, Übergewicht oder Aggression – viele Kinder haben in der heutigen Zeit schon in jungen Jahren mit vielfältigen Problemen zu kämpfen. Judo ist wie keine andere Sportart dazu geeignet, diese Probleme in einem gewaltfreien Raum mit gegenseitigem Respekt in den Griff zu bekommen.

Aber auch in der normalen Entwicklung eines Kindes hilft die Kampfsportart Judo schon in frühen Jahren, wichtige Werte wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Respekt zu vermitteln.

Beim Judo stehen neben Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft und Geschicklichkeit vor allem die sozialen, zwischenmenschlichen Fähigkeiten im Vordergrund. Neben den Übungen im Zweikampf wird großen Wert auf die Vermittlung wichtiger, elementarer Werte gelegt. Und das geht schon bei den jüngeren Kindern im Alter von 5 bis 7 Jahren los. Die einzelnen Übungen und Wurftechniken werden zwar trainiert, viel wichtiger ist in dieser Anfangsphase jedoch das Vermitteln der 10 Grundwerte. Dazu gehören Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, Respekt, Bescheidenheit, Wertschätzung, Mut, Selbstbeherrschung und Freundschaft. In einem Stickerheft werden die Fortschritte mit kleinen Aufklebern dokumentiert und belohnt.

Auch Kinder und Jugendliche, die vom Typ eher schüchtern und zurückhaltend sind, finden beim Judo eine geeignete Sportart. Es kommt eben nicht nur auf Kraft, sondern Ausdauer und Geschicklichkeit an, um seinen Partner im Zweikampf zu besiegen. So verwundert es nicht, dass die Entwicklung von Selbstwertgefühl und Selbstbehauptung zu den Grundpfeilern des Kampfsports gehören. Der Kerngedanke, einen Partner körperlich zu besiegen ohne ihn zu verletzen, beugt Gewalt vor und vermittelt ein Gefühl von Verantwortung. Auch die Fähigkeit Konflikten gewaltfrei aus dem Weg zu gehen, wird bei dieser Kampfsportart vermittelt. Kinder und Jugendliche merken bei diesem Sport schnell, dass sie ohne Aggression, dafür aber mit Köpfchen einen Gegner gewaltfrei besiegen können. Und das macht Kinder stark! Aus diesem Grund wurde dieser Kampfsport in vielen Bundesländern als Bestandteil des Sportunterrichts integriert, um zur Gewaltprävention beizutragen.