Biking: Jetzt das Rad fit machen für die Rad-Saison

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Die Krokusse sprießen, die Sonne schickt die ersten wärmenden Strahlen und die Eiskristalle auf dem Auto nehmen langsam den Hut. Es ist klar: Der Frühling kommt, endlich! Bei vielen lockt das schöne Wetter das Bedürfnis, draußen aktiv zu werden. Schon immer gehörte Fahrrad fahren zu den beliebtesten Outdoor-Tätigkeiten der Deutschen. Wenn da nur nicht das Fahrrad wäre: Verrostet, verstellt, klappernd, damit bringt Radfahren keinen Spaß. Hier lesen Sie, wie Sie Ihren Drahtesel wieder auf Hochtour für den Frühling bringen.

Darf es eine Werkstatt sein?

Wer sein Fahrrad zum Händler bringt, ist ganz schnell bei Reparaturkosten von über 100 Euro. Mit nur ein paar Werkzeugen können Sie sich jedoch Ihre eigene kleine Werkstatt deutlich günstiger zusammenstellen. Was Sie für grundlegende Reparaturen brauchen sind:

-Einen Satz Gabelschlüssel (eventuell auch Ringschlüssel und Stecknüsse)
-Schlitz- und Kreuzschraubendreher in verschiedenen Größen
-Einen Satz Imbusschlüssel
-Eine Kombizange mit Schnittfläche
-Eine Luftpumpe
-Reiniger sowie Schmieröl

Wenn das Wetter gut ist, geht es gleich raus auf den Hinterhof oder in den Garten, bei schlechten Wetter bietet sich der Keller zum Arbeiten an. Sinnvoll ist, zuallererst in einer Auto-Waschstraße mit dem Hochdruckreiniger den groben Dreck vom Fahrrad zu lösen. Stark verschmierte und verfettete Teile wie die Gangschaltung, Kette oder Bremsen müssen mit Fahrradreiniger gereinigt und anschließend neu mit Öl versorgt werden.

Geschmeidig radeln statt schwer treten

Bei vielen Gelegenheitsradlern scheitert das Fahrradfahren daran, dass sich die Fahrräder kaum noch von der Stelle bewegen. Doch das lässt sich ändern. Drehen Sie Ihr Rad auf den Kopf und überprüfen Sie, ob beide Räder leichtgängig laufen. Häufig schleifen Bremsen (diese können an den kleinen Schrauben justiert werden) oder verbogene Teile blockieren den Rundlauf. Sie können sie einfach wieder geradebiegen. Wichtig ist der Reifendruck: Mit einer Luftpumpe mit Druckmesser lässt sich dieser perfekt an den auf dem Mantel ablesbaren Idealwert (ca. 4-6 Bar) anpassen. Ist der Reifen platt, hilft das Flick-Set aus dem Fahrradladen. Hat der Reifen kein Profil mehr oder ist porös, muss ein neuer Mantel her.

Die Wartung der Bremsen bedarf etwas Geduld. Sollten die Bremsbeläge abgefahren sein (bei merkwürdigen Geräuschen beim Bremsen der Fall) nehmen Sie die alten Bremsbeläge mit in den Fachhandel und lassen sich Ersatz geben. Häufig muss beim Ein- und Ausbau das Rad abmontiert werden. Scheibenbremsen sind hingegen eher ein Fall für die Werkstatt. Das Licht ist zum Schluss schnell kontrolliert: Die Glühbirnen sind häufig durchgebrannt, gerissene Kabel müssen gewechselt werden und die Kontakte am Licht und am Dynamo müssen sauber und rostfrei sein. Anschließend kann es schnell raus ins Freie gehen. Mit einem Fahrrad, das läuft!